Weshalb früh beginnen?

Die ersten Wochen und Monate eines Kindes sind eine außergewöhnliche Zeit - körperlich, emotional, im Tempo der Veränderung. In keiner anderen Lebensphase passiert so viel auf einmal: Knochen, Faszien, das Nervensystem, der Schlaf-Wach-Rhythmus, die Verdauung. Das alles entwickelt sich gleichzeitig und in hoher Geschwindigkeit.

Genau das macht diesen Zeitraum so empfindlich. Spannungen, die in der Schwangerschaft oder unter der Geburt entstanden sind, finden hier ihre Spuren. Manchmal zeigt sich das deutlich als Unruhe, Schreien, Trinkprobleme, eine Vorzugshaltung des Kopfes. Manchmal bleibt es zunächst unauffällig und wird erst Jahre später in Form von Haltungsthemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder wiederkehrenden Beschwerden sichtbar.

Babys haben keine Worte. Sie haben den Körper, das Schreien, das Verhalten beim Trinken und Schlafen. Wer sie behandelt, muss zuhören lernen. Genau darin liegt die osteopathische Arbeit mit den Kleinsten.

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Wann ein Termin sinnvoll sein kann

Nicht jedes Baby braucht eine osteopathische Behandlung. Aber es gibt Situationen, in denen ein früher Termin den weiteren Weg deutlich erleichtert — auch wenn das Kind „nur ein bisschen" auffällig erscheint.

Die Geburtsgeschichte spielt eine Rolle. Eine besonders lange oder besonders schnelle Geburt, eine Saugglocken- oder Zangenentbindung, ein Kaiserschnitt, eine Nabelschnurumschlingung oder eine eingeschränkte Lage des Kindes im letzten Schwangerschaftsdrittel: All das kann körperliche Spuren hinterlassen, die in den ersten Wochen sichtbar werden.

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Bei Babys sind die häufigsten Anlässe für eine Vorstellung in unserer Praxis:

  • ein Kopf, der bevorzugt zu einer Seite gedreht wird (Schiefhals, KISS-Symptomatik)
  • eine asymmetrische Kopfform, die sich nicht von selbst auswächst
  • Probleme beim Stillen: eine Brustseite wird verweigert, das Anlegen klappt einseitig schlechter
  • Diagnostik und Begleitung vor und nach einer Zungen- oder Lippenbändchen-Operation
  • vermehrtes Spucken, Drei-Monats-Koliken, Verdauungsunruhe
  • ein deutlich gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, viel Schreien ohne erkennbaren Grund
  • einseitige Bewegungsmuster

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Bei größeren Kindern wird Osteopathie häufig hinzugezogen bei:

  • Becken- oder Schulterschiefstand, beginnender Skoliose
  • Begleitung einer kieferorthopädischen Behandlung
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Folgen von Stürzen oder Sportverletzungen


Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind von einer Behandlung profitieren würde rufen Sie uns einfach an. Manchmal klärt sich das in fünf Minuten am Telefon.

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Wie wir mit Babys arbeiten

Die Behandlung von Säuglingen ist die feinste Form der Osteopathie. . Die meisten Babys schlafen während der Behandlung ein oder lassen sie ruhig geschehen.

Was wir suchen: Stellen, an denen das Gewebe nicht mehr frei beweglich ist, etwa eine Spannung am Hinterkopf, am Kreuzbein oder im Zwerchfell. Diese Spannungen behandeln wir mit sehr sanften Techniken. Wie ein Baby darauf reagiert, ist individuell verschieden.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Kind, nicht nach der Uhr. Wenn das Baby unruhig wird, müde wird, gestillt werden möchte oder einfach genug hat, machen wir Pause oder beenden die Sitzung. Ein müdes Baby weiterzubehandeln bringt nichts.

In unsereren osteopathischen Sitzungen behandeln wir Ihr Baby sehr sanft. Das Gewebe des Babys ertasten wir Schicht für Schicht und spüren so die Bewegungseinschränkungen und Funktionsstörungen auf. Wir versuchen, soweit dies möglich ist, der betroffenen Struktur ihre ursprüngliche Bewegung zurück zu geben. Stimmen die Bewegungen der Struktur wieder, kann diese erneut ihre vorgesehenen Funktionen aufnehmen.

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Wie wir mit Kindern arbeiten?

Mit größeren Kindern arbeiten wir auf Augenhöhe. Wir erklären, was wir tun und warum, in einer Sprache, die für ein Kind verständlich ist. Bei Kindern dauert die erste Sitzung 60 Minuten inklusive Anamnese, Befund, Behandlung und Beratung der Eltern. Folgetermine richten sich nach dem Tempo und der Belastbarkeit des Kindes. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, besprechen wir nach jeder Behandlung gemeinsam mit Ihnen.

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Unser Anspruch an die Behandlung von Kindern

Die ersten Wochen und Monate eines Kindes sind eine außergewöhnliche Zeit, sowohl körperlich und emotional, im Tempo der Veränderung. In keiner anderen Lebensphase passiert so viel auf einmal: Knochen, Faszien, das Nervensystem, der Schlaf-Wach-Rhythmus, die Verdauung. Das alles entwickelt sich gleichzeitig und in hoher Geschwindigkeit.

Genau das macht diesen Zeitraum so empfindlich. Spannungen, die in der Schwangerschaft oder unter der Geburt entstanden sind, finden hier ihre Spuren. Manchmal zeigt sich das deutlich als Unruhe, Schreien, Trinkprobleme, eine Vorzugshaltung des Kopfes. Manchmal bleibt es zunächst unauffällig und wird erst Jahre später in Form von Haltungsthemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder wiederkehrenden Beschwerden sichtbar.

Babys haben keine Worte. Sie haben den Körper, das Schreien, das Verhalten beim Trinken und Schlafen. Wer sie behandelt, muss zuhören lernen. Genau darin liegt die osteopathische Arbeit mit den Kleinsten.

FAQ

Häufige Fragen & Antworten - Osteopathie Babys & Kinder


Unsere Preise:
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